Weitere Hinweise zu den DSU Modulen 1-3

Bei allen DSU-Kurzwaffenmodulen (Module 1-3) wird auf wissenschaftliche Grundlagen des Kurzwaffenschießens, auf den Präzisionsschuss und auf persönliche Voraussetzungen der Teilnehmer eingegangen.

Im Einzelnen werden folgende Fragestellungen behandelt:

  • Welche Grundvoraussetzungen bringe ich mit?
  • Wie stelle ich mich richtig hin?
  • Wie richte ich mich richtig zum Ziel hin aus?
  • Wie halte ich das Sportgerät richtig?
  • Wie visiere ich richtig?
  • Wie betätige ich den Abzug richtig?
  • Was sagt mein Schussgefühl?
  • Warum ist Nachhalten so wichtig?
  • Welche Trainigstechniken kann ich anwenden?

Hierbei wird ausführlich auf biologische Gesetzmäßigkeiten und auf mögliche Fehlerquellen und ihrer Vermeidung bzw. Beseitigung eingegangen. Weiterhin wird das persönliche Gefühl für den Präzisionsschuss entwickelt, so dass der Schütze in der Lage ist, nach dem Schuss hierüber den Treffer auf der Scheibe zu bestimmen, ohne unmittelbare visuelle Kontrolle z.B. durch ein Spektiv vornehmen zu müssen. Der Schütze kann hierdurch die volle Kontrolle über seinen Präzisionsschuss erlangen und – im Falle eines "ungewollten" Ergebnisses – durch Selbstanalyse die Ursache hierfür ergründen. Der Modul-Teilnehmer wird erstaunt sein, was in diesem Bereich alles möglich sein kann!
Weiterhin behandeln die Kurzwaffenmodule 1 und 2 die Technik verschiedener Stehend-, Kniend- und Liegendanschläge.

In Modul 1 – Der Weg zum Kaderschützen – wird auf die Besonderheiten der K24 (als statische Disziplin) und der K36 (als dynamische Mehrdistanzdisziplin) eingegangen. Hierbei ist bei der Masterdisziplin K36 besonders auf

  • die Entscheidung Double-Action oder Single-Action,
  • die Aufgabenerledigung,
  • das Zeitmanagement,
  • die Kenntnis über die "2min-Deadline",
  • Nachladetechniken,
  • die Gefahren bei kurzen Schussdistanzen und
  • den Umgang mit möglichen Belastungsfaktoren

zu achten.

Modul 2 – Der Weg zum Masterschützen – behandelt ausführlich die Besonderheiten der K13 (als Mehrdistanzdisziplin), der K27 (als sehr anspruchsvolle statische Disziplin) und der K36 (wie auch bei Modul 1).
Beim Absolvieren der K13 lauern zahlreiche Schwierigkeiten (extrem kurze Schießzeiten, Rhythmusgefühl, Probleme bei der Wahrnehmung, psychologische Aspekte, etc.) auf den Schützen, der infolge von Unkenntnis über diese Schwierigkeiten, immer und immer wieder daran scheitern wird.
Die K27 definiert sich durch den Präzisionsschuss, das optimierte Heben des Sportgeräts ins Ziel und das richtige Rhythmusgefühl für die schnelleren Schussserien.

In Modul 3 – Der Weg zum K17-Schützen – geht es um optimierte Zieh- und Schussvorgänge und um hohe Wiederholungszahlen beim Schießen aus dem Holster, auf wechselnde Ziele und deren einhergehenden Problemfelder.

Bisheriges Fazit:

Die bislang an den Kurzwaffenmodulen teilnehmenden Schützen konnten sich bereits im Laufe dieser Tageslehrgänge in ihrer Schießtechnik und den von ihnen erzielten Ergebnissen verbessern. Auch gab es noch Wochen später zahlreiche Rückmeldungen, in denen von ordentlichen Ergebnisverbesserungen in den o.g. Disziplinen berichtet wurde, welche auch die Kameraden im Heimatverein bemerkten, die (noch) nicht an den DSU-Modulen teilgenommen hatten.

Die nächsten Termine:

Modul 1:
Sa. 28.01.2017 - ausgebucht!
Sa. 04.02.2017 - ausgebucht!
Sa. 19.08.2017 - noch 7 Plätze frei

Modul 2:
Sa., 04.03.2017 - noch 1 Platz frei
Sa., 11.03.2017 - noch 5 Plätze frei
Sa., 30.09.2017 - noch 2 Plätze frei
Sa., 14.10.2017 - noch 8 Plätze frei

Modul 3:
Sa., 22.04.2017 - noch 2 Plätze frei
Sa., 23.09.2017 - noch 8 Plätze frei

Weitere Modultermine bei Ausbuchung der vorgesehenen Lehrgänge möglich!
Hierzu bitte per E-Mail beim Lehrgangsverantwortlichen anfragen!